Das Familienwappen

Weil mir der genealogische Nachweis der Abstammung von Johannes Padeluche wohl nie gelingen wird und die Verbindung mit dem Zweig der Familie Podlech aus Schönberg (Deutsches Geschlechterbuch, Band 133, S. 199 ff.) bis 1707 bisher noch nicht, habe ich das ursprünglich Podlech'sche Wappen geringfügig modifiziert und 1990 eintragen lassen.
Als Modifikation habe ich statt des ursprünglich im linken (jetzt hinteren) Schildteil vor blauem Hintergrund den Kopf und Hals eines silbernen Pferdes ersetzt durch zwei silberne Frösche übereinander und dies vor schwarzem Hintergrund. Wohlwissend, dass Frösche keine «klassischen» Wappentiere sind, hat mich einmal die mögliche Namensinterpretation «der am Kröten-Sumpf-loch lebt» von Heinz Georg Podehl inspiriert, zum anderen vielleicht auch – nicht so ganz ernst gemeint – der Frosch als Wappentier der Beamten: «Sie sitzen auf ihrem ausladenden Gesäß, reißen das Maul auf, quaken rum und warten auf Mücken.»

Podlech aus Groß Samrodt, Krs. Mohrungen/Ostpr.

(Ältester bekannter Vorfahr im Mannesstamm: Martin Podlech, * Groß Samrodt 14. 10. 1807, ..., Brenner, Vater des Friedrich Podlech, * Draulitten 17. 11. 1835, Groß Rüppertswalde ..., Dachdecker und Kutscher)
In von Gold und Schwarz gespaltenem Schild vorn drei rote Schrägrechtsbalken, hinten zwei silberne Frösche übereinander. Auf dem rot-golden-schwarz-silbern bewulsteten Helm mit rechts rot-goldenen und links schwarz-silbernen Decken ein wachsendes rotgezungtes silbernes Roß mit schwarzer Mähne und schwarzen Hufen.
Neu angenommen 1990 vom Antragsteller Rüdiger Podlech, Wirtschaftsinformatiker in Menden, für sich und seine Nachkommen im Mannesstamm, soweit und solange sie noch den Familiennamen des Wappenstifters führen.

Entwurf: Heinz Ritt, Bad Nauheim; Eingetragen am 30. Oktober 1990 unter Nr.9294/90



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